Rezension | Bianca Iosivoni „Falling Fast“

480 Seiten | Teil 1 | 27.05.2019 | LYX Verlag| 12,90€ | Hier kaufen
 
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Inhalt

Nur bei ihm kann ich mich fallen lassen 
 
Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich all die Dinge trauen, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen – und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie eigentlich niemals zulassen dürfte. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe … 
 

Erster Satz

Ich rolle meine restlichen kleider zusammen und stopfe sie neben die Wasserflasche in meine Tasche.

Meine Meinung

Das Cover hat gleich meine gesamte Aufmerksamkeit auf das Buch gezogen, es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Nachdem die First-Reihe mir so gut gefallen hat und ich von LYX zur Bookpreview-Party von „Falling Fast“ eingeladen wurde, gab es für mich kein Entkommen vor dem Buch mehr. Als ich es dann schließlich in den Händen halten durfte, habe ich einfach keinen passenden Moment gefunden, um das Buch zu beginnen, weswegen es auf den Tag genau zwei Monate ungelesen auf meinem Nachtschrank nur darauf gewartet hat, endlich gelesen zu werden. Aber ich hatte einfach das Gefühl, dass ich mir für dieses Buch die Zeit und den richtigen Moment nehmen muss.
 
Hailee ist 21 Jahre alt und hat Angst vor Menschen. Doch ihrer Zwillingsschwester hatte sie versprochen, diesen Sommer mutig zu sein und aus ihrer Komfort-Zone auszubrechen, also startet sie alleine einen Roadtrip durch die USA, alles unter dem Motto „Sei mutig!„. Ich konnte mich gleich mit ihr identifizieren. Eine Bestellung in einem Café? Schwierig! Fremde Menschen ansprechen, nach dem Weg fragen oder sonst etwas? Kaum möglich. In der Hinsicht habe ich mich selbst so sehr in Hailee gesehen, was sie mir gleich sympathisch gemacht hat.
Was sie aber auch sympathisch machte, war ihre Entwicklung. Ja, sie hat Angst, aber sie springt über ihren Schatten, auch wenn sie das selbst so einige Male überrascht hat. Und das ist für mich wie ein Anstoß, auch aus mir heraus zu kommen, auch mehr aus mir machen zu wollen.
Chase hingegen scheint keine Probleme mit Schüchternheit/sozialen Ängsten zu haben. Im Gegenteil, er ist offen, charmant, humorvoll und neugierig. Auch er hat mir gleich wahnsinnig gut gefallen, weil er mit seiner guten Stimmung einfach ein wahnsinnig angenehmes Gefühl versprüht hat.
 
Der Roman ist in der Ich-Form, abwechselnd aus den Perspektiven von Chase und Hailee verfasst worden. Den Schreibstil der Autorin kannte ich ja schon aus anderen Büchern und ich liebe ihn noch immer. Ich werde gleich in das Buch gezogen und befinde mich ab der ersten Seite mitten im Geschehen, was mir super gefällt. Zudem ist Bianca wirklich humorvoll und bringt mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht.

Und als sich unsere Blicke ein letztes Mal treffen, bevor ich mich endgültig umdrehe und reingehe, weiß ich ohne jeden Zweifel, dass ich in sehr, sehr großen Schwierigkeiten stecke.

 

Seite 304
 
Die Handlung ist noch viel mehr, als ein gewöhnlicher Road Trip eines jungen Mädchens. Es geht um Freundschaft, Liebe, Familie, Verluste, Ängste, Krankheiten und und und. Hailee und Chase durchleben eine Reihe an Emotionen, die sie gemeinsam, alleine oder mit anderen verarbeiten müssen. Kurz vorm Ende habe ich mir tatsächlich denken können, was passiert und wie ein paar Dinge zustande gekommen, aber dennoch war es wie ein großer Schock-Moment für mich. Das Ende ist wirklich sehr gemein und ich war froh, gleich weiter lesen zu können!

Ich kann gar nicht mehr verraten, ohne zu spoilern. Aber für die Leser*innen, die sich durch bestimmte Themen triggern lassen, befindet sich eine Trigger-Warnung in diesem Buch. Diese spoilert zwar in Bezug auf die besprochenen Themen, aber aus meinen Augen nicht die Handlung.
 
 

Fazit

Ein wahnsinnig emotionaler Roadtrip, der mir Mut zugesprochen und mich zu mutigen Aktionen motiviert hat. Ein Roadtrip, der ein großes Geheimnis hütet und anders verläuft, als es hätte geplant werden können. Mit wunderbaren Charakteren, sie so unterschiedlich sind, aber doch so wunderbar zusammen funktionieren. Und alles begleitet von einer Wohlfühl-Atmosphäre durch das schöne Städtchen Fairwood, in das man sich einfach nur verlieben kann. 

3 Kommentare bei „Rezension | Bianca Iosivoni „Falling Fast““

  1. Liebe Lara,
    danke für diese schöne Rezension!
    Ich finde das Cover so wunderbar gelungen und die Geschichte reizt mich seit ich das erste Mal davon gehört habe. Hach, beim nächsten Mal in der Buchhandlung werde ich mir Teil eins (und bestimmt auch direkt den zweiten Teil) kaufen 🙂
    Eine schöne Woche wünsche ich dir!
    Isa

    1. Mich hat die Geschichte sehr verschlingen können, ich wünsche, dass es dir genauso ergehen wird 🙂

  2. […] Rezension | Bianca Iosivoni „Falling Fast“ [Vorheriger Beitrag] […]

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