Rezension | Marina Keegan „Das Gegenteil von Einsamkeit“

288 Seiten | Einzelband | „The Opposite of Loneliness“ (Original) | 27.04.2016 | Fischer Taschenbuch | 9,99€ | Hier kaufen

Anzeige, da Nennung

Inhalt

Meisterhafte Stories voller Lebenslust!
Wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss starb Marina Keegan bei einem Autounfall. Sie war ein Ausnahmetalent, das der Welt brillante Texte voller Lebenslust hinterließ. Selbstbewusst und authentisch schrieb sie über Themen, die sie wie viele junge Erwachsene beschäftigten: Liebe, Lust, Eifersucht, Selbstzweifel, Geborgenheit, Ablehnung, Familie und Zukunft. Marina Keegans Stories und Essays vereinen schwerelosen, sensiblen und mitreißenden Optimismus mit ungeheurer literarischer Reife: hoffnungsvoll, wild und melancholisch. Man liest sich atemlos, lachend und mit Tränen in den Augen durch das ganze fulminante Buch.

Erster Satz

Wir haben kein Wort für das Gegenteil von Einsamkeit, aber wenn es eins gäbe, könnte ich sagen, genau das will ich im Leben.

Meine Meinung

Schon vor über einem Jahr habe ich zu diesem Buch gegriffen, weil der Titel mich wahnsinnig interessiert hat. Kurzgeschichten habe ich zuvor nie gelesen und auch Essay-Sammlungen waren mir neu. Irgendwie hat dieses Buch es aber bis „Cat Person“ nicht von meinem SuB geschafft. Aber da war meine Lust auf Kurzgeschichten geweckt.

Der Schreibstil von Marina Keegan war wahnsinnig angenehm zu lesen, auch wenn mir im Großen und Ganzen die Kurzgeschichten mehr gefallen haben, als die Essays. Die waren aber auch auf alle Fälle sehr gut!

Das Grundthema der Geschichten war immer wieder die Liebe. Was ist das eigentlich? Wie zeigt sie sich? Und was ist mit Eifersucht?
Gerade „Kalte Idylle“, also die erste Geschichte, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es ging immer wieder um ganz gewöhnliche Menschen und ihre Gedanken, die man nicht gerne mit anderen teilt, die aber wohl jeder denkt. Um die kleinen Dinge im Leben und wie sich ein Uno-Spiel auf eine Beziehung auswirken kann. Und was passiert, wenn die Ex-Freundin den Freund doch besser kennt, als man selbst. Mir haben diese alltägliche Thematik, die alltäglichen Szenen, sehr gut gefallen.

Wie erwähnt, waren die Essays eher weniger mein Fall, auch wenn diese echt gut geschrieben waren! Der Essay über Marina Keegans Gluten-Intoleranz, „Aufs Korn genommen“, hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Die anderen waren größtenteils einfach weniger mein Fall.

Fazit

Eine wunderschöne Ansammlung an Geschichten aus dem täglichen Leben. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, Marina Keegans Schreibstil zu folgen, auch wenn der eine Text vielleicht weniger mein Fall war, als der andere, ist es ein wirklich schönes Buch, das man vermutlich immer mal wieder durchblättern könnte.

5 Kommentare bei „Rezension | Marina Keegan „Das Gegenteil von Einsamkeit““

  1. Danke für den tollen Beitrag. Das Buch hab ich schon länger auf der Wunschliste, aber bislang ist es nicht im Warenkorb gelandet. Mal schauen, ob ich es vielleicht im Buchhandel finde und ein wenig stöbern kann.
    Liebste Grüße, Stella

    1. Ich kann es dir wirklich empfehlen! 🙂

  2. Das klingt lesenswert! Es freut mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat!

    Ich bin im Buchladen auch schon öfter bei dem Buchladen hängen geblieben, allein der erste Satz ist so schön und wahr.

    1. Im Buchladen / Beim Buchladen?? Im Buchladen bei dem Buch. Upps 😀

    2. 😀 Ich verstehe, was du meinst 😀

      Der war tatsächlich der Grund, weswegen ich das Buch überhaupt gekauft habe, hihi.

Schreibe einen Kommentar