Rezension | Kristen Callihan „Idol – Gib mir die Welt“

 423 Seiten | VIP #1 |  „Idol“ (Original) | 27.07.2018 | LYX Verlag| 12,90€ | Hier kaufen

Anzeige, da Nennung

Inhalt

Er ist ein Rockstar. Die Welt liegt ihm zu Füßen. Doch er will nur sie.

Ruhig, unaufgeregt, zurückgezogen – so würde Libby Bell ihr Leben beschreiben. Doch das ändert sich, als sie eines Morgens einen fremden Typ in ihrem Vorgarten findet. Killian ist sexy und charmant – und ihr neuer Nachbar. Obwohl Libby sich nach dem Tod ihrer Eltern geschworen hat, niemanden mehr an sich heranzulassen, berührt Killian ihr Herz auf eine ganz besondere Art und Weise. Was Libby nicht weiß: Sie ist drauf und dran, sich in niemand anders als Killian James zu verlieben – Leadsänger und Gitarrist der erfolgreichsten Rockband der Welt …

Erster Satz

Musik kann dein Freund sein, wenn du keinen hast, dein Liebhaber, wenn dich die Lust überkommt.

Meine Meinung

Ich stehe sehr auf Rockstar-Romane, die Reihe von Jamie Shaw zum Beispiel hat mich sehr begeistern können. Also war gleich bei Veröffentlichung klar, dass ich „Idol“ unbedingt haben muss.

Libby lebt zurück gezogen auf ihrer alten Farm und lässt kaum jemanden an sich heran. Eigentlich war sie mir anfangs sehr sympathisch, aber mit der Zeit haben sich ein paar kleine Widersprüchlichkeiten in ihrem Charakter gebildet. Die haben mich zwar nicht großartig gestört, aber sie waren eben da, so konnte ich sie nie ganz einschätzen. Von Killian hätte ich eigentlich das typische Bad Boy-Gehabe erwartet, aber er war zu meiner positiven Überraschungen ein sehr anständiger, liebenswürdiger Rockstar ohne zu große Allüren.

Der Schreibstil war sehr angenehm und konnte mich emotional total erreichen. Ich habe lange nicht mehr beim Lesen so mit den Protagonisten mit gefühlt. Kristen Callihan hat mich da wirklich ganz schön durch die Welt von Libby und Killian führen können.

Dass ein Rockstar-Roman nicht ohne Klischees auskommen kann, war mir von Anfang an bewusst. So etwas stört mich allerdings wirklich nur, wenn das Buch ansonsten nicht stimmig ist, wie wenn zum Beispiel der Schreibstil nicht meinem Geschmack entspricht. Das war wie gesagt hier nicht der Fall, so konnte ich gerne über die typischen Klischee-Szenen hinweg sehen. Ich wurde von der Handlung schell gefesselt und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Gerade zum Ende hin gibt es allerdings ein, zwei Szenen, die mich nicht wirklich überzeugen konnten und ein wenig zu viel des Guten waren.

Fazit

Ein Rockstar-Roman, der zwar keine Revolution für das Genre, aber emotional und unterhaltsam ist. Trotz kleiner Kritik-Punkte konnte mich Kristen Callihan besonders mit ihrem Schreibstil begeistern und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil!

2 Kommentare bei „Rezension | Kristen Callihan „Idol – Gib mir die Welt““

  1. Hallo Lara,
    gerade dass Killian nicht so klischeehaft ist, hat mir gefallen. Man vermutet, gerade nach dem Anfang, dass er bestimmt total der A**** ist und so weiter, aber dann überrascht er einen 🙂 Schön fand ich auch, dass nicht wie oft in Rockstar Geschichten, die weiblichen Charaktere abgesehen von der Protagonistin so negativ dargestellt wurden. Nicht diese endlosen Mengen an wohl Hirnlosen Mädchen, die sich jedem Rockstar an den Hals werfen und natürlich sofort und nur Sex wollen *Augen verdreht* 😀

    Liebe Grüße
    Tanja

    1. Das waren für mich auch wirklich schöne Überraschungen! 🙂

Schreibe einen Kommentar