Rezension | Jodi Ellen Malpas „Mit allem, was ich habe“

464 Seiten | Einzelband | „The Protector“ (Original) | Liebe/Erotik | 13.11.2017 |  MIRA Taschenbuch Verlag | 9,99€ | Hier kaufen

Inhalt

Roter Teppich, Champagner und wilde Partys! Jeder hält Camille Logan für ein verwöhntes It-Girl, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei wünscht sich Camille nichts mehr, als aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Umso entsetzter ist sie, dass ihr Vater einen Bodyguard für sie engagiert hat, der Tag und Nacht nicht von ihrer Seite weicht. Beim ersten Blick in die dunklen Augen ihres neuen Beschützers Jake Sharp ist ihr klar: Eigentlich braucht sie Schutz vor ihrer Begierde nach diesem Mann.

Erster Satz

Als ich die Glastüren des Logan Tower passiere, bin ich nicht
überrascht, in der Lobby einen Personen- und einen Gepäckscanner
zu entdecken.

Meine Meinung

Camille Logan ist Tochter eines reichen Unternehmers und lebt ihr Leben vollkommen aus, von Partys bis hin zu Drogen-Abstürzen, Modeljobs und einem eigenen Modelabel erlebt sie alles. Für ihren Schutz engagiert ihr Vater einen Bodyguard, der sie rund um die Uhr beschützen soll, was in ihren Plan überhaupt nicht reinpasst. Doch sie weiß nicht von der Bedrohung, vor der Jake sie beschützen soll.
Camille ist wie gesagt das perfekte It-Girl, das sich anscheinend alles erlauben kann. Sie hat schon Drogenabstürze hinter sich, was irgendwie gar nicht mehr zu der Person passt, die sie in diesem Roman nun darstellt. Eigentlich ist sie auch gar kein so verwöhntes Mädchen und möchte von ihrer „einfachen“ Rolle als Model weg und ihr eigenes Label gründen.
Jake ist schon ein wenig älter als Camille und hat in seinem Leben weitaus mehr als nervige Paparazzo miterleben müssen. Er war Soldat und hat jetzt auch keinen einfachen Job. Er lässt nichts mehr näher an sich heran und will eigentlich nur überleben.
Der Roman ist in der Ich-Form, abwechselnd aus Camilles und Jakes Sicht verfasst worden. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich kannte zuvor kein anderes Buch von ihr, aber ihr Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und auch schön bildlich.
Die Handlung hat mir an sich ganz gut gefallen. Es gibt eine Bedrohung gegen Camille, was dem ganzen eine gewisse Spannung gibt. Die zwei Protagonisten fallen sich auch nicht gleich bei dem ersten Treffen an, was mir sehr gut gefallen hat. Man erfährt immer mehr über deren Geheimnisse und fängt langsam an, Teil an ihren Leben zu haben. Das ganze ändert sich aber alles im letzteren Teil der Geschichte, in dem die Beziehung zwischen den beiden rasant Fahrt annimmt und die Sex-Szenen deutlich dominieren. Es geht mir zum Ende hin sowieso mit allem zu schnell, lange behütete Geheimnisse werden mit einem Schlag gelüftet und ein Höhepunkt knallt an den nächsten.

Fazit

Insgesamt ein gutes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Das Ende hat mir leider nicht mehr so gut gefallen, aber weil der Rest doch ganz schön war, kann ich einfach nicht weniger Punkte geben. Die Charaktere waren zunächst sehr authentisch, was dann wie gesagt im letzteren Part ein wenig abgenommen hat. Die Handlung war interessant und das Ende habe ich auch nicht erwartet. Es lies sich gut lesen und ich hatte viel Spaß dabei.
Ein großes Dankeschön an den Harper Collins Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Liebst, Lara

5 Kommentare bei „Rezension | Jodi Ellen Malpas „Mit allem, was ich habe““

  1. Hey Lara,

    das Buch hat mir auch gefallen. Ich hatte ein paar Kritikpunkte, aber insgesamt konnte es mich doch überzeugen und unterhalten.

    Liebe Grüße
    Jacki von Liebe Dein Buch

  2. Hallo liebe Lara!

    Dieses Büchlein sehe ich in letzter Zeit total häufig! Ich finde es klingt richtig nett, aber richtig große Erwartungen hätte ich nicht daran. Deshalb überrascht es mich sehr, so viel Gutes darüber zu hören. Jetzt bin ich echt neugierig geworden! Schade, dass das Ende dann so nachlässt. Na mal sehen, ich werde mich wohl erstmal an die Leseprobe wagen und danke dir für deine ehrliche Rezension. 🙂

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    1. Ich hatte auch keine hohen Erwartungen, vielleicht wurde ich deshalb auch so positiv überrascht 🙂

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