Rezension |Emma Scott „All in: Zwei Versprechen“

448  Seiten | All In Duett #2 |  „All In“ (Original) | 31.01.2019 | LYX | 12,90€ | Hier kaufen

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Spoiler für den 1. Teil sind vorhanden!

Inhalt

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt … 
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben. 

Erster Satz

„Theo, mein Lieber, er fragt nach dir.“

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Teil dieses „Duetts“ beendet und geliebt habe, habe ich den Klappentext vom folgenden Band gelesen und muss zugeben, dass ich ziemlich skeptisch war. Ich hatte mir zwar erhofft, dass Theo der Protagonist sein würde, aber dass seine große Liebe nun die Freundin seines verstorbenen Bruders sein würde, hat mich gar nicht begeistert. So bin ich mit sehr gemischten Erwartungen an das Buch gegangen.

Ein endloser Ozean aus Tränen.

Seite 32

Geschrieben wurde der Roman wieder in der Ich-Perspektive, abwechselnd aus den Perspektiven von Theo und Kacey. Der Schreibstil hat mich wirklich sehr berühren können – so sehr, dass ich bereits im Prolog die ersten Tränen vergießen musste. Ich hoffe, das nimmt nichts vorweg, aber das erste Kapitel ist ein Zeitsprung von 6 Monaten und das hat mich gleich zu Beginn etwas beruhigen können.

Theo war mir im ersten Teil vielleicht nicht großartig sympathisch, aber irgendwie hatte sein Charakter es mir schnell angefangen. Anders als sein liebenswerter Bruder, ist er in seiner Familie der „Rebell“ aufgrund seinen Tattoos und seines Jobs als Tattowierer. Bad Boy ist er allerdings in keinem Falle. Er ist ruhig, strahlt aber von Grund auf wohl eher eine etwas angespanntere Ausstrahlung aus. Ich habe ein wenig länger, als mit Jonah gebraucht, aber Theo wurde mir von Seite zu Seite immer sympathischer und letztendlich bin ich ihm wirklich verfallen.
Kaceys Charakter macht eine Entwicklung nach der anderen durch und ich wusste lange nicht, was ich von ihr halten soll. Sie war mir nie unsympathisch, aber wie auch im ersten Teil brauchte ich erst meine Zeit mit ihr.

Die Handlung hat mich anders als erwartet getroffen. Meine Skepsis hat sich sehr schnell gelegt, da das Tempo in diesem Teil ein ganz anderes ist, als im ersten. Das hat diese ganze Geschichte, die für mich einen etwas bitteren Beigeschmack hatte, ziemlich retten können. Das Tempo ist so angenehm, was die Entwicklungen sehr schön gestaltet hat. Mir hat beinahe jedes Kapitel Tränen in die Augen und Gänsehaut auf dem ganzen Körper bereiten können, so sehr hat Emma Scott mich fesseln können.

Fazit

Obwohl ich sehr skeptisch war, hat Emma Scott mich wieder begeistern können. Ich kann die Aussagen von etlichen anderen bestätigen: Taschentücher dabei zu haben wäre ziemlich praktisch! Die Verbindung zwischen den zwei Protagonisten hat mich stark fesseln können und ich finde auch gerade die Charakter-Entwicklungen in beiden Teilen sehr gelungen.

5 Kommentare bei „Rezension |Emma Scott „All in: Zwei Versprechen““

  1. Liebe Lara,

    was für eine schöner Blog und eine tolle Rezension. Ich bin bisher auch nicht wirklich begeistert von der Idee mit Theo und Kacey, daher habe ich mich noch nicht rangetraut. Ich liebe einfach so sehr den ersten Band. Aber es beruhigt mich schon etwas, dass er dir gefallen hat. Vielleicht schaffe ich es ja auch irgendwann mit etwas Abstand den zweiten zu lesen 🙂

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Danke dir! 🙂
      Ich war viel zu neugierig, um länger zu warten 😀 Aber ich habe Jonah total vermisst :/

      1. Ich habe schon die Leseprobe gelesen und das hat mir erstmal gereicht 🙂 Ohh das glaube ich dir – Jonah war einfach so beeindruckend.

        Liebe Grüße
        Jenny

  2. Hey Lara,
    ich war anfangs auch ein wenig skeptisch, aber mehr neugierig und ich bin so froh, mich doch noch an das Buch herangetraut zu haben. Kacey und Teddy funktionieren so gut zusammen und ihre Geschichte wirkt kein bisschen gewollt, sondern natürlich, authenthisch, echt. Ihre Geschichte ist wirklich besonders und berührend (ja, auch ich habe sehr viel geweint). Genauso wie die von Jonah, nur eben auf eine ganz andere, eigene Art.

    Liebe Grüße
    Jacki von Liebe dein Buch

    1. Ich fand es auch schön, vor dem „zu gewollten“ hatte ich Angst 🙂

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