Rezension | Jeanette Grey „Seven Nights – Paris“

416 Seiten | Seven Nights #1 | „Seven Nights To Surrender“ (Original) | New Adult/Erotik | 11.09.2017 | Diana Verlag | 9,99€ | Hier kaufen

Inhalt

Rylan ist millionenschwer. Seine wahre Identität verheimlicht er – besonders vor Frauen. Sein Credo ist: keine Bedingungen, keine Verpflichtungen. Kate reist nach Paris, um Inspiration für ihr Kunststudium zu finden. Stattdessen trifft sie auf Rylan. Als sie sich in die Augen sehen, verändert sich alles: Zum ersten Mal hat Rylan eine Frau vor sich, mit der er alles teilen möchte. Doch er weiß, dass sein Geheimnis zwischen Ihnen steht. Um Kate zu halten, muss er ihr die Wahrheit sagen – auch wenn das bedeuten könnte, sie zu verlieren …

Erster Satz

Wie hübsch die Worte in ihrer Vorstellung klangen.

Meine Meinung

Als das Buch erschienen ist, habe ich es gefühlt auf jedem Blog und Bookstagram gesehen, während es mich nicht wirklich angesprochen hat. Vor ein paar Wochen habe ich allerdings sehr begeisterte Rezensionen gelesen und war vom Klappentext gleich angetan. Das Cover mag ich nicht wirklich, vor allem weil ich finde, dass die hohen Schuhe nicht wirklich zum Inhalt passen.
Kate ist Kunststudentin, die nun nach Paris gereist ist, um Inspiration und sich selbst finden zu können. Gleich zu Beginn ihrer Reise trifft sie auf Rylan, der ihr Paris mit einem ganz besonderem Extra zeigt. Was Rylan ihr verschweigt: Er ist kein Tourist, der wie sie in Hostels schläft, sondern Erbe einer Millionenfirma. Kate mochte ich gleich sehr, ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren und könnte mir vorstellen, wie wir zwei befreundet sind. Rylan ist sehr mysteriös, erzählt nicht zu viel über sich selbst und ist sich glaube ich selbst nicht sicher, wer er eigentlich ist. Auch ihn mochte ich, ich glaube ich bin ihm ein wenig verfallen.
Der Roman ist in der Er- und Sie-Form aus den Perspektiven von Kate und Rylan verfasst worden. Wie einige von euch mittlerweile wissen dürften, mag ich diese Erzählerweise nicht wirklich. In diesem Buch ist mir das ganze allerdings erst nach einigen Kapiteln aufgefallen, weil die Autorin mich trotzdem mit ihrem Schreibstil total in ihren Bann ziehen konnte.
Die Handlung ist interessant, nichts super neues, aber dennoch aufregend. Sie ist nicht zu sehr verstrickt, vor allem da der Leser Einblicke in beide Gedankenwelt bekommen hat. So war ich einem der zwei Protagonisten immer einen Schritt voraus, was allerdings überhaupt nicht störend war. Die Handlung hat mehr Tiefgang, als erwartet, auch wenn ich die zwei gerne noch weiter kennen lernen würde.
Durch Greys Schreibstil hatte ich das Gefühl, mit den beiden in Paris am Crêpe-Stand zu stehen und durch die Museen zu schlendern. Was mir gut gefallen hat, ist dass die Autorin es geschafft hat, mich wirklich stark mitfühlen zu lassen. Die Leichtigkeit beim Sightseeing, das Knistern beim ersten Kuss, die Freude beim Wiedersehen, die Unsicherheit beim ersten näheren Kontakt und vor allem die Freude und Trauer zum Ende hin, wirklich unglaublich.

Fazit

Ein Buch, das mich weitaus mehr begeistern konnte, als erwartet. Ich mochte die Protagonistin wirklich sehr und der Schreibstil konnte mich emotional wirklich berühren. Das Buch wollte gar nicht mehr aus der Hand gelegt werden und ich werde mir definitiv noch heute Abend den zweiten Teil auf meinen Reader laden, damit ich die Geschichte der beiden gleich weiter verfolgen kann.
Vielen Dank an den Verlag/das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Liebst, Lara

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